Vor ein paar Tagen bin ich beim Durchzappen über einen äußerst interessanten Beitrag bei 3sat
[http://www.3sat.de/boerse/hintergrund/114493/index.html ] gestolpert. Es ging um Öko-Landwirtschaft in Kuba. Anders als in den Industrieländern hat sich der Bio-Boom auf der Karibikinsel sprichwörtlich aus der Not heraus entwickelt. Anfang der 1990er Jahre entstanden inmitten der Städte kleine genossenschaftliche Gärten zur Deckung des nötigsten Bedarfs der Nachbarschaft.
Der Verzicht auf synthetische Dünger und Pestizide hatte am Anfang des Projekts einen einfachen Grund: Die Sowjetunion fiel von heute auf morgen als Lieferant aus. Ihrer guten Ausbildung haben es die Kubaner zu verdanken, dass sie unter Einsatz natürlicher Bakterienkulturen schon bald hohe Erträge einfahren konnten.