Da stehen sie. Zu Hunderten. Stehen nur rum aber sind jetzt zum neuen „Klimakiller“ ernannt worden. Nein die Rede ist nicht von irgendwelchen Kühen die Gras fressen, Milch geben und Methan produzieren sondern von Servern. Die Rechenzentren (Serverfarm) dieser Welt fressen Strom anstatt Gras, stellen Daten anstelle von Milch bereit und produzieren neben viel Wärme auch noch das große böse CO2!
Wer sich über hohe Stromrechnung bei EON und Co aufregt sollte sich nicht die von Google anschauen. 150.000 Kilowattstunden pro Tag. Mehrere Million Dollar pro Monat. Für eine Google-Suchanfrage schätzt man einen Stromverbrauch von vier Wattstunden ein. Eine einzige Auktion beim Online-Auktionshaus eBay, die eine Woche dauert, verschlingt durchschnittlich 30 Wattstunden, so viel Energie also wie eine 20-Watt-Glühbirne in neunzig Minuten. Zu jeder Zeit sind bei eBay rund 105 Millionen Auktionen aktiv. Ein Avatar in Second Life verbraucht in etwa so viel Strom wie ein Mensch an der Costa Brava im Schwellenland Brasilien.
Grund für den hohen Verbrauch ist die niedrige Effizienz der Server. Die meisten Server werden nur zu 15% ausgenutzt. Durch die Virtualisierung der einzelnen Server auf einem großen würde die Effizienz enorm gesteigert. IBM, Spitzname „Big Blue“ hat verkündet mehrere Millionen Dollar in die Forschung zu investieren. Titel des Forschungsprojektes „Big Green“